RetroFit | Aus Alt mach Neu

Meistens ist es deutlich günstiger Alte, nicht mehr zeitmäßige oder defekte Stromverteilerschränke gegen neue Stromverteilerschränke und Energiesäulen zu ersetzen. In einigen Fällen macht es jedoch durchaus Sinn, vorhandene Stromverteilerschränke, die zwar älter und nicht nach dem neuesten Stand der Technik bzw. den aktuellen Normen sind, umzubauen.

In diesen Fällen bieten wir verschiedene Möglichkeiten an, Ihre alten Stromverteilerschränke wieder auf Vordermann zu bringen, diese zu erweitern oder technische Probleme zu beseitigen. 

Die verschiedenen Möglichkeiten, in welchen Fällen RetroFIT Sinn macht, sowie Vorher-/Nachher Bilder unserer RetroFIT Projekte zeigen wir Ihnen hier:

Wichtig: Umbauen heißt immer in Berücksichtigung der DIN VDE Vorschriften. Als Beispiel: Bild oben.

Ein „alter“ Stromverteilerschrank ist defekt oder so veraltet das es nicht mehr zu verantworten ist diesen zu betreiben. Zum Beispiel sind noch Schuko-Steckdosen verbaut, oder ein FI-Schutzschalter für 3 oder 6 Teilnehmern / Steckdosen. Auch der 4pol Sicherungslasttrennschalter der zwingend vorgeschrieben ist wird sich kaum in diesen Schränken finden lassen.

Die 1. mögliche Lösung, die für Sie als Betreiber von der rechtlichen Seite, sowie aus perspektive Ihrer Gäste von der optischen Seite zu Gute kommt, wäre wie folgt:

Der alte Stromkasten bleibt an Ort und Stelle stehen, (wenn er noch einwandfrei aussieht, schließt und wenig Gebrauchsspuren hat) das Innenleben wird herausgebaut, wir lasern die passende Montageplatte die genau passt bestücken diese mit den passenden Komponenten. Im Beispiel hier mit 40x LS-Automaten B20A, dazu 40x geeichte Stromzähler die über eine von Kundenseite ausgewählte Fernauslesung verdrahtet wird. Die Abgänge (40x Abgangsklemmen) gehen über 3×2,5qmm oder 3x4qmm (je nach Entfernung) zu unserer Marina Stromsäule. Die „Marina“ ist bei diesem Projekt nicht mit 400V / 5-adriges Kabel angesteuert, sondern jeden Marina Stromsäule wird mit 4 Stück 3×2,5qmm oder 3x4qmm Erdkabel angefahren, als Quasi Master-Slave Prinzip – so dass die Marina Stromsäule der verlängerte Arm vom Stromverteilerschrank wird.

Da die Marina Stromsäule 4x CEE Steckdosen angebracht hat sowie 4x FI-LS Schutzschalter, sind alle relevanten DIN VDE 0100-708 berücksichtigt und die Gäste können die FI-LS Schutzschalter selbst wieder einschalten sollte einmal dieser auslösen.

Wie bei allen unseren Energiesäulen kann hier jetzt noch entschieden werden ob mit oder ohne Licht, mit oder ohne Wasser, wie bei allen unseren Energiesäulen.   

Die 2. Möglichkeit wäre:

Nicht viele (230V) 3x 2,5qmm oder 3x 4qmm Erdkabel zur Säule legen, sondern eine (400V) 5x10qmm / 5x16qmm (oder höher) Zuleitung zur Marina Stromsäule legen, so kann ein alter, ausgedienter Stromkasten quasi in der Ecke bleiben, die Zuleitung werden hier umgelegt so dass je nach Gegebenheiten und Möglichkeiten des Stromnetztes mehrere Marina Stromsäulen angefahren werden können. Indem Fall wäre der alte Stromkasten ein Hauptverteilerschrank der die Zuleitung in mehrere Stränge aufteilt.

Die Marina Säulen haben hier Zuleitungsklemmen bis 5x50qmm gerne „doppelt“ so kann von einer Säule zur nächsten durchgeschliffen werden. Durch den 4pol-Sicherungslasttrennschalter und die FI-LS Schutzschalter, Stromzähler etc. ist die Marina Stromsäule wie ein Stromverteilerschrank zu betrachten.  

Nach diesen beiden Prinzipien, können wir Ihnen eine perfekte Lösung ausarbeiten, dazu schauen wir uns gerne Ihre Bestandsschränke an.

Bild 1: Diese Säule wurde mit 4 Stück Erdkabel  3×2,5 (3x4qmm) angefahren. Die Säule wurde noch mit Licht und Wasseroption ausgestattet.

Bild 2: Diese Säule wurde mit einer 400V / 5x35qmm Zuleitung angefahren. Von dieser Zuleitung wurden noch 6 weitere Marina Stromsäulen angefahren. (Zuleitungsklemmen wurden doppelt bestückt)

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